Sonnentag

Nach arbeitsreichen Tagen konnten wir heute in Ruhe die Sonne genießen, die das schöne Bångbro erhellte. Der Morgen begann mit einem stärkenden Frühstück, welches Rührei und Baconscheiben beinhaltete. Nachdem alle gestärkt das Frühstück beendeten, ging es an die Arbeit. Wir hackten und sägten das Feuerholz, räumten den Holzschuppen auf und erledigten weitere kleinere Arbeiten. Gegen Mittag bereiteten wir als Mittagessen Wraps für die zurückkehrenden Wös, Juffis und Pfadis vor und halfen ihnen beim aufräumen ihrer Hikeüberreste. Anschließend nutzten wir die Sonne, in dem wir in ihrem wundervoll wärmenden und erstrahlendem Licht sonnten.

Block von heute (19.08.)

Langsam wird es still auf dem Platz. Die Woes und Juffis sind bereits vor einer Stunde von uns gegangen. Wir haben eine leise Vorahnung, wir haben eine leise Vorahnung, dass bald auch die Pfadis nicht mehr unter uns weilen. Trauer breitet sich aus in unseren Herzen. Die Luft ist bedeckt von dichtem Rauch. Im Hintergrund hoeren wir nur noch die Kettensaege beim Zerschneiden. Ein beunruhigender Duft von Aceton macht sich breit, da den Rovern Koerperbemalungen entfernt werden. Alle sind leicht bekleidet und es herrscht eine beunruhigend ruhige sommerliche Atmosphaere. Zum Mittagessen bekamen die Rover und Mitarbeiter heisse Hunde zum Frass vorgeworfen. Ein Hauch von Maennerschweiss liegt in der Luft, der um uns herum hart erarbeitet wird. Sein Bro isst Salzstangen, jedoch lieber Haribos, damit sie noch fetter wird, sagt er. Simon zieht vor dem letzten Bild der Einwegkamera blank, was auf tiefe Abneigung stoesst. Andere vermissen schon jetzt ihren besten Freund. Angst, Beklemmung, Sonne, leicht bewoelkter Himmel, Trauer, Abschied, Essen, Nagellack, Feuer, harte Kritik, schuftende Maenner, ein Tisch, fuenf Baenke, links von uns ein tiefes Loch, hinter uns eine schwarze Wand, umringt von Baeumen. Der Transporter faehrt vor, die letzten werden abgeholt. Traenen werden unterdrueckt, Abschiedsumarmungen, Trauer, Kuesse, ploetzliche Freiheit. Wolken ziehen auf doch die Sonne gewinnt den Kampf. Jetzt ist es still auf dem Platz. Rover und Mitarbeiter koennen ihre Einsamkeit geniessen.

Copyright Alex & Wibke

Kanuhike der Rover vom 15.8. – 18.8.

1. Tag:

Die Morgenrunde und das Frühstück sind beendet und wir packen unsere letzten Sachen in die Seesäcke. Daraufhin folgt der schmerzliche Abschied von unseren Mitpfadfindern und unser Hikeabenteuer beginnt. Da nicht genug Sitzplätze vorhanden sind, begeben sich 7 Rover und 3 Mitarbeiter in den Laderaum des Transporters, um zum Startpunkt gefahren zu werden. Dort wird die vorabenteuerliche Stimmung mit singen eingeheizt. Wir teilen die Säcke und Trinkflaschen auf die Kanus auf und begeben uns auf eine rasante Fahrt mit diversen Levels. Wir müssen viele Hindernisse überqueren, wie zum Beispiel Steine und umgefallene Baumstämme und das wird dem ein oder anderen Boot auch zum Verhängnis. Es ist zwar erst der erste Tag, dennoch sind Elena und Marie nicht Herr der Lage, als sie eine schlecht gekennzeichnete Bootsübertragstelle passieren. 8 Rover und 3 Leiter werden gebraucht um das Kanu wieder richtig aufs Wasser zu bringen und weitere 5 Mitarbeiter, um die Kanus aus dem Wasser zu nehmen und zu der Einlassstelle zu tragen. Zu unserem Glück sind die Mitarbeiter immer in der Nähe, um uns aus den darauffolgenden schwierigen Situationen zu befreien. Nach etlichen Hindernissen kommen wir total erschöpft, hungrig, ausgelaugt und halb erfroren an dem „Rastplatz“ an, wo uns die Mitarbeiter und 2 Voll-Indianer begrüßen. Die Zelte werden aufgestellt, wir essen und wärmen uns am Feuer. Dann heißt es Gute Nacht und bis morgen.

2. Tag:

Nach einer langen ( und für einige kalten ) Nacht, ging es mit einem eher spärlichen Frühstück in den Tag. Die Herren Mister Margarine und Mister Käse mussten wegen der Frauenquote leider zuhause bleiben. Doch auch trocken Brot macht Wangen rot. Mit gesteigerter Motivation ging es wieder aufs Wasser, mit dem Ziel dem hindernisreichen Fluss im Urwald zu entfliehen. Immer schwierigere Level bestanden wir mit Bravur ( Level 5: über einem Baum her, Level 6: unter einem Baum her, ist Level 8 dann etwa mit Augen zu und ohne Boot?) Nach 4 Stunden kündigten jedoch laute Jubelschreie der voranfahrenden Boote den heißersehnten See an. Mit neu erworbenem Elan meisterten wir trotz Gegenwind auch diese Hürde. Etwas geschafft, aber glücklich erreichten wir unser Objekt der Begierde: unseren Schlafplatz auf einer einsamen Insel. ( Wer kann von sich behaupten schon einmal Panorama Pinkeln gewesen zu sein? Tja ihr Lieben… WIR können´s jetzt!) Mit gemütlichem Feuer und leckerem Essen ließen wir den Tag ausklingen. Ohne zu wissen, dass uns in der Nacht ein unheimliches Unwetter heimsuchte.

3. Tag:

In der Nacht suchte uns also ein unheimliches Unwetter heim. Durch das tapfere Auftreten unserer Leiter Susann und Lisa wurden unsere Boote zum Glück nicht weggeschwemmt. Denn sie gingen zweimal in der Nacht heraus, um die Boote wieder auf die Insel zu ziehen, während Julia und die restlichen Rover weiterschliefen. So konnten wir uns also nach einem besonders starken Frühstück auf zu neuen Ufern machen. Unser heutiges Ziel war ein Schwimmbad am Ende des Sees. Wir befürchteten einen harten Weg, da wir mit viel Gegenwind rechneten. Alle Befürchtungen wurden schnell in den Wind geschossen (ACHTUNG: Wortwitz!), als wir nach ca. zwei Stunden bereits am Festland ankamen. Uns erwartete ein grandioses Schwimmbad der Extraklasse. Ein lupenreiner Strand und eine Leiter, und, und, und… (naja: eigentlich nur ein Strand und eine Leiter). Unser straffer Zeitplan belief sich auf Werwolf spielen, schwimmen gehen, Eis essen, Wizard spielen, Werwolf spielen, essen, Werwolf spielen… und dann Heia Bubu machen. Es war eigentlich schon abzusehen, dass wir ihn nicht einhalten konnten. So belief es sich am Abend auf ledigliche zwei Runden Werwolf. Noch zu erwähnen wäre das liebevoll zubereitete Essen von Alex. In dieser Nacht schliefen alle gut.

4. Tag:

Da wir am Vortag soooo einen „stressigen“ Plan umzusetzen hatten, beschlossen wir, am nächsten Tag mal länger als 8 Uhr zu schlafen. Um 9 Uhr wurden wir dann jedoch aus dem Zelt von Wibke, Luca, Elena und Tine mit herzerweichendem Gesang geweckt (nicht!). Während wir gemütlich aufwachten und in den sonnigen Tag starteten, erhielt Lisa einen Anruf von Beppo, ob wir die Abholzeit nach vorne verschieben könnten. Statt um 14 Uhr sollten wir um 11.30 Uhr abgeholt werden, das hieß für uns dann doch mal aufstehen und schnell die Zelte zusammen packen. Alle freuten sich auf unser letztes Hikefrühstück: Brot mit Brot und einem kleinen Stück Salami und Brot. Achja, und Brot. Wir wurden am abgemachten Ort vom Transporter und dem Auto von Fee’s Freund abgeholt. Nachdem alle Kanus und unsere Wassersäcke verladen und verstaut wurden, kletterten elf stinkende, aber sehr glückliche Rover auf die Transporterladefläche. Alles in allem sind wir total zufrieden mit unserem Hike und sind stolz auf unsere gemeisterte Strecke, unseren Teamgeist und unsere gegenseitigen Motivations- und Aufbauarbeiten 🙂

Der Tag ist nicht ins Wasser gefallen

Und da wären mal wieder eure Schwedenfahrer. Heute war ein sehr verregneter Tag im Lager. Gleich nach dem Frühstück machte sich eine kleine Gruppe auf den Weg ins Dorf Kopparberg. Zeitgleich zur Rückkehr der Truppe kehrten die Rover und Mitarbeiter ins Lager zurück. Es muss wohl an ihnen gelegen haben, denn es fing an zu schütten, wie es das Lager noch nicht erlebt hatte. Doch der Regen hielt uns nicht davon ab, noch einen riesigen Baum zu fällen. Dann nahm der Regen überhand und es wurden Spiele gespielt, Bücher gelesen und Briefe geschrieben.

Macht es gut, die Schwedenfahrer

Arbeitstag: Rodung, Verbrennung und Anstreichen

Hey Leute,

Der dritte Tag ohne die Rover und Mitarbeiter war sehr entspannt, obwohl viel gearbeitet wurde. Nach einer anheizenden Morgenrunde wurde gefrühstückt. Heute mussten wir jedoch auf Nutella verzichten, was für manch einen eine Katastrophe war. Danach fingen alle an zu arbeiten und das Grünzeug neben dem Lager zu entfernen. Nach ein paar Stunden gab es dann einen sehr deftigen Brat-Maxen zum Mittag. Die Moral stieg und einige sahen sich wieder bereit zu arbeiten. Zwei Stunden später hörten wir für den Tag auf. Einige bereiteten das Abendessen vor und die anderen ruhten sich aus. In Hoffnung auf ein leckeres Essen verabschieden wir uns von euch und wünschen einen guten Abend.

Eure Schwedenfahrer <3

Warme Küche

Hey, wir sind es wieder. Ein weiterer Tag in unserem schönen Zeltlager ist vergangen und wieder ist viel geschehen. Da die Rover-Stufe und die Mitarbeiter ja auf Hike sind haben wir heute im kleinen Kreise gefrühstückt und schon während der Morgenrunde Philips 16. Geburtstag gefeiert. Nach dem Frühstück und ein wenig Auszeit haben sich die drei verbliebenen Stufen für das Stufenprogramm getrennt.

Die Wölflinge sind zusammen mit den Juffis zum Fluss gegangen um zu angeln, in der Sonne zu liegen, zu lesen und zu schnitzen, während die Pfadis durch den Wald ins Dorf gelaufen sind und dort dem Supermarkt einen Besuch abgestattet haben.

Zurück am Zeltplatz angekommen haben wir nur noch zu Mittag gegessen und hatten danach Freizeit. Während dessen haben wir aber noch jede Menge Zweige verbrannt, die auf einem großen Haufen auf dem Zeltplatz lagen und beseitigt werden mussten. Außerdem haben wir nun endlich Gasflaschen und können am Zeltplatz warm kochen, sodass heute Apfelmus gekocht wurde und es abends Pfannkuchen gab.

Viel Sonne und ein bisschen Arbeit

Hier sind mal wieder eure Schwedenfahrer. Heute verging wieder ein arbeitsreicher Tag im Lager. Am Morgen reisten die Rover und Mitarbeiter nach einer vorverlegten Morgenrunde zu ihrem Hike ab. Am Mittag wurde bei einem Ausflug zum nahe gelegenen Bach ein gigantischer, bombensicherer Staudamm errichtet. Nach dem Mittagessen startete der Stamm direkt durch und verrichtete verschiedene Arbeiten am Haus. Die einen pflückten Äpfel und Johannisbeeren, andere jäteten Unkraut und wieder andere strichen einige Räume. Das war es wieder von uns nach einem überraschend sonnigen Tag.

Gut Pfad und bis bald!

Kampf ums nackte Überleben

Gut pfad!

Heute nutzten wir die erste Hälfte des Tages zum entspannen und spielen. Denn während einer Wasserschlacht zwischen Wös, Juffis und ihren Leitern wurde auch Risiko gespielt und sich gesonnt. Anschließend bauten wir in der „Wildnis“ Behausungen und kämpften uns beim von den Leitern vorbereiteten Survival-Training zurück zur Zivilisation. Insgesamt geht es uns galaktisch gut, sonnige Grüße aus Schweden!

#YOLO

Die goldene Toilette

So liebe Freunde,

hier sind wieder eure Schwedenfahrer. Leider geht ein Zahnbürstenmörder im Lager herum, welcher tragischerweise schon zweimal zugeschlagen hat. Nachdem alle gestern Abend nach einer ausgiebigen und spaßigen Abendrunde in den Zelten verschwunden waren, kam heute die Erlösung: EINE ZWEITE TOILETTE! Nun erschienen wieder alle pünktlich mit geputzten Zähnen zur Morgenrunde und haben sich beim Kettenfangen der sportlichen sowie der geistigen Herausforderung gestellt. Nachmittags ging der Spaß weiter, als wir zum Goldwaschen  gingen und jede Menge Schätze fanden. Obwohl es viel Kraft und Geduld erforderte, wurde eine tolles Ergebnis erzielt.

Das war eure Redaktion.

P.S. Carpe diem!

Gut in Schweden angekommen – die ersten beiden Tage

Liebe Eltern, liebe Freunde,

Nach einem tragischen Abschied und einer reichlich ungemütlichen und schlaflosen 18-stündigen Fahrt kamen wir endlich im wunderschönen verregneten Schweden an. Nach einer liebevollen Begrüßung aller Teilnehmer à la Fee mit einem herzhaften Frühstück wurden die Zelte in kooperativer Zusammenarbeit aufgebaut und zugeteilt. Der Aufbau hielt uns bis zu fünf Stunden von unserem all ersehnten und wohlverdienten Schlaf ab. Auch nach einem kurzen Mittagssnack waren wir noch immer auf den Beinen. Wie gerufen kam der Regen zu Abschluss des Aufbaus. Nach dem Abendessen (Suppe wie immer) ließen wir den ersten, gefühlt zweiten, Tag zu gemütlicher Lagerfeueratmosphäre ausklingen. Trotz des Umstandes nur eine Toilette zur Verfügung zu haben schafften es am nächsten Tag alle pünktlich zur Morgenrunde um 8:30 Uhr zu erscheinen. Nach dem Frühstück wurden auch die letzten Kissen bemalt. Das Nachmittagsprogramm bestand aus einer Stadtrallye in Kopparberg, vorbereitet von Fee.

Morgen folgt mehr von uns – eure Schwedenfahrer